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Alles klar mit N'Djock
Rechtzeitig vor dem Trainingslager in Waren an der Müritz hat der FC Hansa Lüneburg seinen Kader komplettiert. Luc N'Djock, Wunschstürmer von Harry Pleß, wechselt definitiv vom Regionalliga-Absteiger Goslarer SC zum Fußball-Oberligisten, schloss gestern die letzten Verhandlungen sowohl mit seinem alten als auch mit seinem neuen Verein ab. "Luc ist beidfüßig, kopfballstark und einer, der den Ball auch behaupten kann", beschreibt Pleß den Neuzugang.
Der Deutsch-Kameruner hatte Lüneburg vor zwei Jahren kennen- und schätzengelernt, als er mit Goslar beim FC Hansa gastierte und wegen der Verletzung eines Teamkollegen etwas länger an der Ilmenau bleiben musste. "Ich werde aber vorerst weiter in Braunschweig studieren und pendeln müssen", sagt der 25-Jährige, der als Gastspieler beim 1:1 gegen Bergedorf in Bardowick überzeugte. N'Djock spielte in Goslar auf der Außenbahn oder auch einmal im defensiven Mittelfeld, ist laut Pleß aber vor allem Ersatz für den bisherigen Top-Torschützen Tillack.
Damit umfasst der Hansa-Kader jetzt ohne A-Junioren 21 Spieler, von denen aber derzeit nicht alle einsatzbereit sind. Während Kruse Fortschritte macht, läuft und auch schon leicht mit dem Ball trainieren kann, geht bei Berger nach wie vor gar nichts. Detko "hält das Training derzeit nicht durch, ist total verspannt", so Pleß. Zwei Tests stehen an der Müritz an: Am Sonnabend (16.30 Uhr) trifft der FC Hansa auf eine Ortsauswahl Waren/Müritz, tags darauf um 14 Uhr auf den Verbandsligisten SV Waren 09. Sehr viel Zeit, die schöne Landschaft rund um den zweitgrößten See Deutschlands zu genießen, werden die Lüneburger also nicht haben.
Ob der Lüneburger Kader jetzt komplett ist, lässt Pleß noch offen: "Wir haben ja noch Zeit bis August, und es haben viele Spieler noch keinen Verein gefunden." Der eine oder andere Ehemalige von Hendrik Helmke bis Sezgin Akgül war oder ist im Gespräch, Gastspieler schauen immer wieder bei den Übungseinheiten vorbei. Offensive und Mittelfeld sieht der Trainer mittlerweile als hinreichend stark an, Kopfschmerzen bereitet ihm vor allem die Abwehr, in der nach dem Ausfall von Berger kaum ein Spieler älter ist als Anfang Zwanzig. "Wenn wir Jung gegen Alt spielen, dann muss ich wohl schon zu den Älteren", scherzte Neuzugang Timo Claasen beim Training. Claasen ist gerade erst 21 Jahre alt . . .
Quelle: lzsport.de
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