A auswärts zwei 1:1 in drei Tagen

Trainer Friedhelm Mienert: „Die Gründe für die Unentschieden-Schmalkost sind klar. Erstens hat die torreiche Siegesserie mit 17 erzielten Treffern in Folge bei jedem Spieler größere Erwartungen geweckt. Diese neuen höheren Ansprüche konnten nur halbwegs in Sieger-Energie umgewandelt werden. Zweitens ist das harmonische Ineinandergreifen der Mannschsteile durch gravierende personelle Engpässe gestört worden, da Kapitän und Innenverteidiger Nils Kieseleit mit Handbruch in beiden Spielen ausfiel, und Torjäger Hassan Turgut musste in Cloppenburg nach kurzer Zeit mit einer Kopfverletzung ausscheiden. Die hindernisreiche Anreise erst kurz vor Anpfiff und die Tatsache zwei Auswärtsspiele in nur drei Tagen zu absolvieren ist keine Entschuldigung, zumal wir jeweils in der ersten Halbzeit stark aufspielten und viele hochkarätige Chancen hatten. Allein der nach Nasenbeinbruch wieder genesene Stürmer Marvin Mißfeld versiebte in Vorsfelde allein fünf Hundertprozentige in Halbzeit eins.“
Am Samstag steigt um 16 Uhr das nächste Heimspiel im Wilschenbruch gegen den Tabellenzweiten Heidmühler SC.
„Um den Höhenflug dieser Topmannschaft bremsen zu können, brauchen wir wieder die 110 Prozent-Investition. Dafür werden wir eine sehr lange und intensive Spielvorbereitung wählen, die am Spieltag bereits mit einem gemeinsamen Frühstück beginnt und auch eine Trainingseinheit beinhalten wird.“
Die Co-Trainer Björn Jähner und Frank Peters wissen: „Der Gegner reist mit vier Punkten Vorsprung an. Die Jungs sind wild entschlossen, auf einen Punkt Abstand zu verkürzen.“
Mienert ungewohnt verhalten: „Ich möchte der Mannschaft nicht den Traum von der Vizemeisterschaft nehmen, muss aber realistisch anmerken, dass unser Kader das nicht hergibt, wenn gesundheitlich bedingte Ausfälle wie seit Wochen anfallen. Jeder einzelne Spieler sollte vielmehr die persönliche Weiterentwicklung bis dato schätzen und mit neuer Kraft vorantreiben. Dann kommen die Siege auch wieder zurück. Und ganz wichtig ist die Motivation, dass jeder Spieler aus tiefer Überzeugung das Beste aus sich herausholen will, um den Zuschauern etwas zu bieten. Das muss eine elementare Entscheidung im Bewusstsein eines Spielers darstellen, und keine leere Worthülse.“
Für den FC Hansa Lüneburg spielten:
BV Cloppenburg - FC Hansa:
Tim Grundt - Robert Fribus, Marcel Peters, Tim Otte, Sascha Krause - Felix
Hackstein, Martin Yossif – Hassan Turgut, Jan Otte, Pascal Eggert – Marvin
Mißfeld
Eingewechselt: Ümüt Inanir.
Tore: 1:0 (12. Min.), 1:1 (Eggert, 22. Min.)
SSV Vorsfelde – FC Hansa:
Tim Grundt - Robert Fribus, Marcel Peters, Jan Otte, Nico Groh - Sascha Krause, Felix Hackstein, Martin Yossif – Hassan Turgut, Pascal Eggert, Marvin MißfeldEingewechselt: Ümüt Inanir und Mostafa Akbarzada
Tore: 0:1 (14. Min. Turgut); 1:1(34. Min.)
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