A-Junioren führen bis zur 88.Minute

Mit dem
2:0-Führungstreffer durch Rechtsaußen Hassan Turgut in der 48. Spielminute schien das Spitzenspiel in der A-Jugend
Niedersachsenliga zwischen dem Vierten FC Hansa Lüneburg und dem
Tabellenzweiten Heidmühler FC entschieden. Zumal in der Folge drei weitere
100-prozentige Torchancen herausgespielt wurden. Leider versagte der
Schiedsrichter den Lüneburgern auch noch einen glasklaren Handelfmeter.
So blies
der körperlich weit überlegene Gast zur Schlussoffensive und schickte die
vielen hochaufgeschossenen Spieler an die vorderste Front. Immer wieder
segelten gefährliche hohe Bälle in den Strafraum der durchweg kleineren
Hansa-Talente.
Trainer Friedhelm Mienert: „Unser Plan, mit einstudierten Laufwegen und Passzonen dem körperlich überlegenen Gegner Paroli zu bieten, ist aufgegangen. Denn das 2:2 ist nur auf den ersten Blick enttäuschend, da wir bis zur 88. Minute 2:0 geführt haben. Da aber außer Marcel Peters kein Hansa-Spieler mit echten Abwehrqualitäten einsatzbereit war (Abwehrchef Kieseleit fehlt seit drei Spielen mit Handbruch) und auch Linksverteidiger Nico Groh krankheitsbedingt bereits nach 25 Minuten die Segel streichen musste, ist dieses Unentschieden absolut positiv behaftet. Schade nur, dass die Topchancen nach dem 2:0 nicht genutzt wurden.“
Co-Trainer Frank Peters, der seit drei Jahren diesen Jahrgang begleitet: „Wir sollten nicht vergessen, dass die Jungs, die jetzt den Stamm der Elf bilden, vor 2 Jahren aus der B-Jugend-Niedersachsenliga abgestiegen, und auch in der vorigen Saison nicht aus der klassentieferen B-Jugend-Bezirksoberliga aufgestiegen sind. Jetzt mischen dieselben Jungs aber in der Spitzengruppe eine Klasse höher und das auch noch als jüngerer Jahrgang mit. Das ist eine ganz starke Entwicklung.“
Co-Trainer-Kollege
Björn Jähner ergänzt: „Die Mannschaft muss permanent die schwierigsten Bedingungen meistern. So auch
am Samstag. Der Ausfall des nach Nasenbeinbruch gerade erst wieder genesenen
Stürmers Marvin Missfeld, der direkt vor
seinem schönen 1:0-Treffer umknickte und nach 25 Minuten bereits
verletzt raus musste. Oder unser Torjäger Jan Otte, der notgedrungen
Innenverteidiger spielen muss und vorne fehlt. Aber genau das ist es, was die Jungs
wirklich weiterbringt. So sind sie bestens vorbereitet für höherklassigen
Herrenfußball. Das numerische Ergebnis ist da schon mal zweitrangig.“
Am
Freitagabend steigt um 19.30 Uhr das nächste Heimspiel im Wilschenbruch gegen
BW Tündern. Zehn zumeist offensive A-Junioren-Feldspieler stehen Trainer
Mienert nur noch zur Verfügung, doch das bringt ihn nicht aus der Ruhe: „Wie
immer werden wir bereits in der Vorbereitung alle Register ziehen, um eine an
diesem Tag optimale Form abrufen zu können. Wir müssen uns für einen Sieg
zerreißen, und immer härter gegen uns selbst werden. Jeder muss sich zeigen,
wenn es hart auf hart kommt. Und da haben die Jungs bereits erfreuliche
Entwicklungen im Vergleich zum Saisonstart vollzogen.“
Für den FC Hansa Lüneburg spielten:
Tim Grundt
– Mostafa Akbarzada, Marcel Peters, Jan Otte, Nico Groh – Robert Fribus, Martin
Yossif – Felix Hackstein, Hassan Turgut, Pascal Eggert -- Marvin Mißfeld
Eingewechselt: Inanir und Krause
zurück zur Übersicht




