A-Junioren 2:2 beim FC Verden

Linksaußen Pascal Eggert erzielte sein erstes Kopfballtor nach präziser Ecke von Felix Hackstein. Jan Otte netzte nach schöner Vorarbeit von Marvin Missfeldt gekonnt ein.
Verdens brandgefährlicher Torschützenkönig Zimmermann (17 Treffer) blieb dabei ohne Torerfolg: „Sowohl Felix Hackstein als auch die beiden starken Innenverteidiger Marcel Peters und Nico Groh haben den zwischen Mittelfeld und Sturm pendelnden Torjäger intelligent übergeben und effizient ausgeschaltet“, so Trainer Friedhelm Mienert, der sich besonders über das gute Debüt von Linksfuß Groh in der Innenverteidigung freute.
Co-Trainer Björn Jähner: „Mir hat imponiert, wie die Jungs die skandalösen Elfmeter-Entscheidungen gegen uns weggesteckt haben.“ Denn gleich dreimal zeigte die Schiedsrichterin zum Erstaunen aller auf den Punkt – gegen Hansa.
Die Krönung: Nachdem der erste versiebt wurde, hielt Hansa-Keeper den zweiten Strafstoß. Die Schiedsrichterin ließ aber wiederholen, „angeblich soll einer von uns zu früh in den 16er gelaufen sein, dabei waren es zwei Verdener“, so Keeper Grundt, den die ehrliche Aussage des gegnerischen Schützen nach dem Spiel auch nicht trösten konnte: „Er hat sich dafür sogar entschuldigt und gesagt, dass er ja nichts dafür kann, dass die Schiri-Frau gepfiffen hat“.
Der Treffer zum Ausgleich fiel nach einem Freistoß per Kopf. „Im Luftkampf sind wir noch zu anfällig. Da müssen sich alle noch viel mehr reinhauen, auch wenn die Jungs von der Körpergröße oft unterlegen sind“, so Mienert.
Vor dem Doppelpack-Spieltag am Donnerstag (13 Uhr) gegen den VfV Hildesheim und am Samstag (16 Uhr) gegen Spitzenreiter VfL Oldenburg wird die Luft personell noch dünner, denn nach dem seit Wochen wegen kompliziertem Handbruch fehlenden Abwehrchef Nils Kieseleit fällt nun auch noch Stoßstürmer Marvin Missfeldt (Schulexkursion in Österreich) aus.
Trainer Mienert kämpferisch: „Um das
kompensieren zu können, muss jeder einzelne noch mehr aus sich herausholen. Das
ist auch die Chance für den einen oder anderen noch mehr ins Rampenlicht zu
rücken. Donnerstag muss ein Sieg erzwungen werden. Danach 48 Stunden
durchpusten, um dann nochmal am Samstag gegen den Spitzenreiter über sich
hinauszuwachsen.“
Für den FC Hansa Lüneburg spielten:
Eingewechselt: Inanir
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