Später Ausgleich durch Jan Otte

Mittelstürmer Jan Otte brachte Hansa nach schöner Einzelleistung in gewohnt technisch versierter Art in Front. Der Treffer zum Ausgleich fiel durch einen Kopfballtreffer. „Wer in der Defensive im Luftkampf gewinnen will, muss das Tier in sich wecken. Wir sind da viel zu zahm“, kritisiert Mienert. Machtlos war die Abwehr dann beim perfekt geschossenen direkten Freistoß. In der Folge scheiterten Pascal Eggert, Sascha Krause und der eingewechselte Hassan Turgut bei drei hundertprozentigen Torchancen frei vor dem gegnerischen Torhüter. Der Ausgleich fiel letztlich in letzter Sekunde, nachdem Hansa hinten Mann gegen Mann spielte und alles nach vorne warf. Der eingewechselte Hassan Turgut, der direkt aus dem Fieberbett entstiegen war, mobilisierte noch einmal die restlichen Kräfte für einen seiner unwiderstehlichen Soli und zwang den Gegner zum Foulspiel im 16er. Jan Otte netzte den Elfmeter eiskalt ein.
„Der Last-Minute-Ausgleich verbietet Unzufriedenheit. Aber die Gesamtleistung war wenig erfrischend. Spieler mit Ambitionen müssen in punkto Balleroberung viel mehr aus sich herausholen.“
Bereits am heutigen Samstag (16 Uhr) reist Spitzenreiter VfL Oldenburg im Wilschenbruch an. Stoßstürmer Marvin Missfeldt fehlt weiterhin (Schulexkursion in Österreich). Dafür ist B-Junior Tim Otte mit von der Partie.
„Der 3:1-Auswärtssieg in Oldenburg im Herbst muss uns Selbstvertrauen geben, die Sensation erneut packen zu können.Wir wollen einen Sieg erzwingen mit größter Leidenschaft und Mega-Mut“, so Kapitän Felix Hackstein.
Für den FC Hansa Lüneburg spielten:
Tim Grundt – Mostafa Akbarzada, Marcel
Peters, Nico Groh, Robert Fribus -- Martin Yossif, Felix Hackstein, Sascha
Krause -- Ümüt Inanir, Jan Otte, Pascal
Eggert,
Eingewechselt: Hassan Turgut
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