A-Junioren erobern Tabellenplatz Drei

Chancen für einen höheren Sieg wurden dabei ausreichend herausgespielt. „Aber ungenutzte Chancen zu kritisieren ist nicht meine Art“, so Trainer Friedhelm Mienert, der sich vielmehr darüber freute, „dass der kleine Kader auf den letzten Metern der Saison noch einmal so engagiert und spielstark auftrumpfte“.
Kapitän und Abwehrchef Nils Kieseleit, der seit Wochen wegen eines komplizierten Handbruchs fehlt: „Platz 3 hätte ich vor der Saison nicht für möglich gehalten mit dieser Mannschaft.Ganz stark!“
Trainer Friedhelm Mienert: „Ich bin super-stolz auf meine Junglöwen. Sie haben bei über 30 Grad nach knapp drei Stunden Anfahrt in zwei Kleinbussen nochmal richtig gebissen. Wir haben dafür aber auch alle Register gezogen, auch solche, die nicht zur feinen Kinderstube gehören. Aber wer optimalen Erfolg erreichen will, darf sich für kaum etwas zu schade oder zu fein sein.“
Jan Otte, der mit 15 Saisontreffern in 21 Saisonspielen eindrucksvoll seine Torgefährlichkeit bewies: „Kein Trainer hat mich vorher so offensiv eingesetzt. Aber da vorne in die Zentrale gehöre ich hin. Platz 3 ist einfach klasse, denn 7 Feldspieler aus der ersten Elf sind Spieler aus dem jüngeren Jahrgang!“.
Die vier 17-Jährigen Marcel Peters, Felix Hackstein, Martin Yousif und Pascal Eggert, die eine sehr starke Saison gespielt haben: „Was Samstag in der Kabine in der Besprechung vor dem Anpfiff abgegangen ist, wird keiner von uns Spielern jemals vergessen. Der Trainer scheut vor nichts zurück. Alles andere als ein Sieg war undenkbar. Ein unglaubliches Ding.“
Co-Trainer Björn Jähner, von Berufswegen Pädagoge: „Ich war zwar vorgewarnt, aber etwas so Extremes und gleichzeitig Nachhaltiges hat dann doch dafür gesorgt, dass ich mehr als baff war.“
Ein
Sonderlob gab es von Trainer Mienert für Inanir, der bei seinem Debüt als
rechter Verteidiger in der Viererkette herausragend spielte: „Das war erste
Sahne von Ümüt, technisch perfekt und auch sehr entschlossen im Zweikampf.“
Für den FC Hansa Lüneburg spielten:
Tim Grundt
– Ümüt Inanir, Tim Otte, Marcel Peters, Nico Groh -- Martin Yossif, Felix
Hackstein -- Hassan Turgut, Jan Otte,
Pascal Eggert – Marvin Mißfeldt
Eingewechselt: Sascha Krause
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